Die Entstehungsgeschichte
Krankenversicherungen entstanden in Deutschland im Rahmen der Bismarck‘schen Sozialgesetzgebung der 80er Jahre des 19. Jahrhunderts.
Vorläufer der heutigen Solidargemeinschaften waren berufsständische Unterstützungskassen, die sich in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts gründeten.
In den 1970er Jahren entstand ein Bedürfnis nach neuen Absicherungsmodellen, da alternative Behandlungen und Medikamente nicht von den Versicherungen anerkannt wurden. In vielen Diskussionen entstanden neue Impulse und erste Ideen zur Verwirklichung von Alternativen.
Mit der vergeblichen Suche nach Versicherungsangeboten, die Behandlungen jenseits der Schulmedizin abdecken sollten, erhielten diese Impulse Mitte der 1990er Jahre neue Nahrung.
Zur Gründung der Samarita Solidargemeinschaft – zunächst als GbR – kam es dann 1997: Um Urban Vogel und Christian Werner aus dem Finanzdienstleistungsunternehmen „Andere Wege” fand sich ein zunächst sehr kleiner Kreis von engagierten Menschen in Bremen zusammen.
Aufgrund der noch geringen Mitgliederzahl wurden größere Krankheitskosten – wie etwa teure Operationen – seinerzeit noch von einer klassischen Versicherung abgedeckt, während kleine und mittlere Risiken bereits von Anfang an durch die Mittel der Gemeinschaft abgesichert waren.
Zu Beginn der 2000er Jahre wächst die Samarita: Es bilden sich Regionalgruppen, zunächst am Bodensee und in Dresden.
2003: Das öffentliche Interesse an der Samarita nimmt zu. In ganz Deutschland werden Vorträge organisiert und es entstehen weitere Regionalgruppen.
2004: Der Samarita-Entwicklungskreis wird gegründet.
2007: Umwandlung der GbR zu einem eingetragenen Verein.
2008: Gründung der BASSG. Die Samarita gibt wegweisende Impulse in der Bewegung der Solidargemeinschaften.